Die Logen

    

Schon seit dem frühen 20. Jahrhundert treiben Verbindungen auf dem Schulgelände ihr Unwesen, die weit über die Hausgemeinschaften hinausgehen: Die Logen.
Gegründet von früheren Schüler*innen sind es Gemeinschaften, die Zauberer und Hexen vereinen sollen, Spaß bringen und auch nach dem Schulabschluss eine Koppelung schaffen. Patenschaften werden oftmals innerhalb der Logen übernommen, um die neuen Mitglieder in die Rituale und Traditionen einzuführen, die sich meistens in Streichen bündeln
Nach Beendigung der Schule endet die Mitgliedschaft nicht, weshalb einige der Auszubildenden, Dorfbewohner*innen und Studierenden noch gerne die Blumen ihrer Loge tragen und ihre Aktivitäten in die Welt streuen. In ihnen schlummert noch immer der Geist ihrer Gruppen, genauso wie einen das eigene Haus eben nie verlässt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Loge de d'alyssum

 STREICHE! STREICHE! STREICHE!

Die Loge wurde im Jahr 1910 von der Schülerin Rosa Pérez und ihrem Freund Antoine Dubois eines Abends zwischen Weinreben ausgeheckt. Während Antoine dem Wahnsinn nahe war und nichts als Streiche und Schabernack im Kopf hatte, konnte Rosa an kaum etwas außer ihre Kunst denken. Gemeinsam beschlossen sie eine Gruppe zu gründen welche die ausgefallensten und kreativste Streiche spielen würde, welche ihre Schule und St. Mont Edigna je gesehen hatte und sehen würde. Nebenher veranstalteten sie noch ausladende Feiern, schließlich mussten großartige Streiche auch groß gefeiert werden.

Diese Loge ist manchmal etwas außer Rand und Band, wobei die kreativen Köpfe ihre Streichemeister manchmal etwas ausbremsen.

               Loge de l'alyssum

 

 

Loge de la rose jaune

Betrug und Schleicherei

Das wäre wohl die Tagline der Loge der Gelben Rose, wenn sie eine hätte. 1906 gegründet von Val Jourdain und Nico Caroit während sie beim Nachsitzen saßen, eine beinahe wöchentliche Angelegenheit - die Idee hinter der Loge war schon immer vor allem das Erschleichen von Prüfungsergebnissen aber auch kleine, unauffällige, aber sehr nervige Streiche. So stellten Jourdain und Caroit einmal das gesamte Direktionsbüro um - sie rückten alle Möbel 5cm nach links so das sich der gute Professor dauernd stieß! Wenn sie nicht gerade Streiche spielen, beschäftigen sich die Mitglieder gerne mit dem Hobby "herumlungern".

Die Loge zieht alternative Schüler*innen scheinbar magisch an und ist, auch wenn sie etwas verschlossen wirken, für jeden Unsinn zu haben. Dazu kommen leistungsorientierte Gestalten und vor allem kreative, wenn auch stillere, Köpfe. Wer braucht Matheprüfungen der letzten 50 Jahre? Hier kriegt ihr sie auf jeden Fall.

          Loge de la rose jaune

 

 

 

 Loge dun Nénuphar

Chaos, Enten und Kameradschaft

Die älteste der Logen wurde 1894 von den Schülerinnen Nerissa „Nessie“ de Lune und Norim „Ducky“ Caneton ursprünglich als ein Club für Außenseiter gegründet und erst 1901 nach einem feurigen Kampf um den Namen (Duckweed hat verloren) zur Loge ernannt. Nénuphar ist für jeden, der Unterstützung und Freunde sucht und/oder eine Faszination über das Meer, Natur, Tiere oder Umweltschutz besitzt. Von zukünftigen Meeresbiologen bis zu Astronomen tümmelt sich hier alles.

Gutmütigen Chaos, wie beispielsweise die berüchtigte Entenaufzieh-Aktion von 1920 - angeführt von der damaligen Anführerin Gwen Malard - aufgrund derer auch heute noch Nachkommen der Logenenten den See Beauxbatons besiedeln, stehen auf der Tagesordnung genauso, wie Protestaktionen gegen Umweltsünden.

Das inoffizielle Maskotten ist eine Ente, momentan mit dem Namen Haricot Aspiré II.

                 loge dun Nénuphar 

 

 

Loge de la violette

Langmut und Beharrlichkeit.

1912 entstand als Protestaktion gegen die anderen Logen die Loge de la Violette, eine Vereinigung, die viel auf Geduld setzt. Perfide ausgeheckte Gegenaktionen, gegen die lauten Streiche ihrer Konkurrenten, welche erst Wochen später ihre Wirkungen zeigten, ja, daran hatten Dandelion Davis und Adam Cabal Spaß. Bis heute hält der Ruf der Loge, die gemächlichste zu sein, bescheiden nicht immer zu ihren Ungetümen an Streichen zu stehen. Sie geben sich Mühe, seriös zu wirken und bauen stark auf die Loyalität ihrer Mitglieder sowie die Verschwiegenheit dieser.

Spaß wird hier groß geschrieben - ist ja auch ein Substantiv. Sie sind harmonisch, doch Rache servieren sie nicht nur kalt, sondern gefroren.

            Loge de la violette